Pagan Federation International

Deutschland e. V.

Kategorie: Veranstaltungen (Seite 1 von 3)

Mitgliedervollversammlung 2017 und Wahlen

Liebe Mitglieder und Freunde der PFI,

die Mitgliedervollversammlung 2017 in Borken ist vorbei. Es war zwar eine kleinere, aber sehr nette und unglaublich produktiv-kreative Runde.
Wir haben einige wichtige Sätzungsänderungen und den ersten Teil einer Geschäftsordnung für Vorstand, Beirat, Veranstaltungen und Stammtische beschlossen.

Das Protokoll geht den Mitgliedern in den nächsten Wochen zu.

Außerdem haben wir gewählt.

Vorstand:

1. Vorstand Gudrun (Sinmara)
2. Vorstand (Schatzmeisterin) Bianca
Schriftführerin Franziska (Tyra)

Beirat:

Dem Beirat gehören künftig alle Regionalkoordinatorinnen an.

Außerdem:
Donate (Übersetzungen/Beratung)
Ydalir (web, Redaktion)
Neu: Caroline Hoff (2. Schriftführerin, Web, Social media)

Auch 2018 /2019 werden unsere Vollversammlungen in Borken (Hessen) stattfinden und wir bleiben bei einem Termine Ende November/Anfang Dezember.

Mehr dann im nächsten Newsletter. Eine Sonderausgabe dazu wird die Beschlüsse und den Terminplan den wir festgelegt haben enthalten.

liebe Grüße Sinmara für den Vorstand

International Asatru Summer Camp 2018 in Deutschland

Aufgrund der unsicheren Lage in Spanien wurde das Internationale Asatru Summer Camp nach Deutschland verlegt.

Es findet vom 28. Juli bis zum 4. August in Gerolstein/Eifel statt.

Anmeldungen voraussichtlich ab November: http://www.asatru-summercamp.org/

Herbst-Newsletter, Mitgliederversammlung und Verwaltung

Gestern wurde der Herbst-Newsletter der PFI versendet. Sollte ein Mitglied diese Versendung nicht erhalten haben bitten wir um Benachrichtigung (per Mail an [email protected]).

Ausserdem haben wir die Mitgliedsverwaltung auf den neuesten Stand gebracht. Im Laufe des Jahres haben wir erfreulich viele neue Mitglieder gewonnen und das, während wir uns im Um- und Aufbau der Verwaltung befinden, was doch zu einigen Verzögerungen geführt hat. Wir sind aber auf gutem Wege. Daher danken wir allen für Geduld.

Wir haben auch festgestellt, dass einige Angaben bei Mitgliedern nicht mehr aktuell sind. Hat sich eure Adresse, Telefonnummer und vor allem eure Mailadresse geändert? Bitte setzt uns pro-aktiv in Kenntnis. Wir kommunizieren bei einem bundesweit arbeitenden Verein überwiegend online, daher ist die letztere besonders wichtig.

Denkt bitte auch an die Überweisung eures Jahresbeitrages, die Kontoverbindung ist noch bis Ende des Jahres die alte, wir setzen euch schriftlich in Kenntnis wenn sich diese ändert.

Im Newsletter wurde bereits zur jährlichen Mitglieder-Vollversammlung eingeladen. Auch dazu bekommen alle Mitglieder noch eine Einladung mit Tagesordnung und Anträgen per Mail Anfang November.

Die nächste Mitglieder-Vollversammlung findet am 9. Dezember 2017 statt und zwar im Parkhotel Borken (Hessen). Bitte reserviert euch ein Zimmer am besten direkt im Hotel: http://www.parkhotel-borken.de/

Euer Vorstand

Altered Conference 2017 in Berlin

Theme: Altered States, Crisis And Opportunity

„Altered is an international gathering of consciousness explorers from all backgrounds to take part in talks, workshops and rituals on the subject of psychedelics, conscious practices, and social issues facilitated by leading experts and researchers.“

Die Konferenz (in englischer Sprache) findet vom 3. bis zum 4. November 2017 zum zweiten Mal in Berlin statt.

Tickets und weitere Informationen

Berichte von der PFI Konferenz 23. & 24. September 2017

Bericht von Heiden TV

Bericht von Donate McIntosh, PFI Vorstand, Reclaiming

Eine wunderbare Konferenz, vollgepackt mit interessanten Vorträgen, inspirierenden Workshops und berührenden Ritualen. Eine Gelegenheit, alte Freunde zu umarmen und neue kennenzulernen, zusammen zu feiern, zu diskutieren, zu lachen und zu tanzen.

Dieses Jahr fand die Konferenz erstmalig im Veranstaltungszentrum Wartenberger Hof in Berlin statt, und sie dauerte zum ersten Mal zwei Tage statt wie bisher einen Tag. Der Wartenberger Hof stellte uns die Räumlichkeiten zu einem sehr entgegenkommenden Preis zur Verfügung und erwies sich so als großzügiger Sponsor der Konferenz.

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Bericht vom Frith Forge Meeting 2017

Vom 6. bis zum 8. Oktober fand bei Potsdam eine Konferenz des amerikanischen Troth statt. Die PFI e.V. war vor ort durch Patricia vertreten, die gleichzeitig auch Mitglied des Troth ist.

Auch unser Mitglied Solveig war vor Ort und hat diesen spannenden Bericht geschrieben.

Autorin: Solveig, Freifliegerin, PFI-Mitglied, MOD im Panpagan Forum ([email protected])

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Zu den vielen neuen englischen Vokabeln, die ich im Laufe des Wochenendes gelernt habe, gehörte das Wort „Frith“, das vom altnordischen „Herdfrieden“ abgeleitet ist. Auf die Zielsetzung des Treffens gemünzt bedeutet es, innerhalb der Sippe/Gemeinschaf den inneren Zusammenhalt und das gegenseitige Einverständnis zu fördern. Repräsentanten verschiedenartiger Asatrú-Gruppierungen aus über 10 Ländern waren zusammengekommen, um über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Glaubensausübung zu diskutieren und länderübergreifende Verbindungen zu knüpfen.

Die gemeinsame Basis war schnell definiert. Alle beteiligten Organisationen (aus Deutschland waren u.a. VfGH und Eldaring vertreten) bekennen sich zu einem offenen, toleranten und umweltbewussten Heidentum. Wie bei Asatrú-Meetings unvermeidlich, wurde (für meinen Geschmack zu) viel Raum auf das Abgrenzen gegenüber völkischen und rechten Strömungen, auf das „was wir eben nicht sind“, verwendet. Darüber kam die positive Definition, was wir sind und was wir etwaigen Aspiranten zu bieten haben, ein wenig kurz.

Im Verständnis von Inklusion (der zweiten wichtigen Vokabel dieses Wochenendes) zeigten sich große Auffassungsunterschiede. Den Amerikanern geht es um Überwindung des nach wie vor grassierenden Rassismus. Die Europäer diskutierten hitzig, wie eng das Ausschluss-Kriterium „rechte Gesinnung“ zu definieren sei. Einigkeit bestand, dass Toleranz nicht bedeuten kann, jeden beliebigen Störenfried am eigenen Herd willkommen zu heißen.

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Vortrag „Was ist Seelsorge im heidnischen Bereich? Was kann sie sein, sollte sie sein und was klappt nicht?“

Auf der PFI Konferenz war das Thema „pagane Seelsorge“ einer der Programmpunkte.

Hier kommt eine Zusammenfassung des Vortrages von Dr. Donate McIntosh und Dr. Christopher McIntosh über die „Verdandihilfe“:

Donate berichtete über den Werdegang des Projekts:

2015 traf sich eine Gruppe von paganen Leuten aus verschiedenen Gruppen und Vereinen, darunter der Verein für germanisches Heidentum, die Heidnische Gemeinschaft, die Reclaiming-Gemeinschaft, der Eladaring und die Pagan Federation International. Die Situation fehlender Seelsorge für Pagane in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen wurde diskutiert und das Projekt Verdandihilfe wurde gegründet, anfangs noch unter dem Namen „Verdandihilfe – Polytheistischer Beistand“. Die Gründungsgruppe erarbeitete Richtlinien für die Mitarbeit im Projekt sowie praktische Bögen zur Dokumentation von Klientenkontakten und anderes.

In einem zweiten Schritt wurde in der paganen Öffentlichkeit zur Mitarbeit aufgerufen, was auf große Resonanz stieß. In der ersten Mitgliederversammlung des Projekts wurden grundlegende Richtlinien des Projekts und die Gestaltung spezieller Klientenbögen verabschiedet sowie weitere praktische Verabredungen getroffen, wie z.B. die Einrichtung einer Website mit angeschlossenen Emailadressen der MitarbeiterInnen, spezifische Arbeitsabläufe und ähnliches. Die Struktur sah jährliche Mitgliederversammlungen vor, bei denen neben der Arbeit im Plenum auch neu Hinzugekommene eine Einführung in das Projekt erhalten sollten. Außerdem kam es zur Gründung des VerdandiRats, einer fünfköpfigen Lenkungsgruppe für spezielle Aufgaben wie IT, Öffentlichkeitsarbeit und ähnliches.

Die Resonanz auf das Projekt war ganz überwiegend positiv, und zwar sowohl innerhalb der paganen Szene als auch im interreligiösen Kontakt. Wie sich dann aber im weiteren Verlauf zeigte, war die Nachfrage nach unserem Angebot bei weitem nicht so lebhaft wie gedacht und erhofft.

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Rettet den Hambacher Forst, Zukunft statt Braunkohle

Rote Linie am Tagebau Hambach

Die PFI steht auch für „Zukunft statt Braunkohle“ und wir nahmen an der Aktion „Roten Linie am Hambacher Forst“ am 26. August 2017 teil, die im Rahmen des Klima-Camps u.a. vom BUND veranstaltet wurde.
Es gibt viele Aktionen gegen diese Umstände, wie etwa ausgeco2hlt oder Ende Gelände.

Seit vielen Jahren vernichtet die RWE AG Natur und verletzt Menschenrechte, indem die Firma riesige Löcher baggert, um durch Tagebau an Braunkohle zu gelangen, den ineffizientesten Brennstoff mit der größten CO2-Erzeugung der Welt.
Ganze Orte werden im „öffentlichen Interesse“ leer gefegt, Anwohner mit unlauteren Angeboten aus ihren Häusern gepresst, wer nicht kuscht wird unter Druck gesetzt.
Die gegenwärtige Braunkohlegewinnung in Niederzier bei Düren findet diesen Stoff auf 350m Tiefe und wird ein 500m tiefes und mehrere Kilometer langes Loch hinterlassen.
Dafür verschwindet der Ort Manheim und der Hambacher Forst, ein sehr alter Wald, von dem schon über 80% gerodet wurden.
Es gibt bei der aktuellen Versorgungslage keinen Grund, an der in allen Richtungen umweltschädlichen Braunkohleförderung festzuhalten.
Seit Jahren kämpfen die oben genannten Organisationen und junge Wald-Aktvisten um den „Hambi“. Im Frühjahr waren junge Aktivisten um Standing Rock in Köln und besuchten die Rote Linie und den Hambacher Wald, unter anderem auch Nataanii Means, den Sohn des verstorbenen AIM-Aktivisten und Filmstars Russel Means.

Während der Autor noch mit den z.T. heftigen Umständen um Standing Rock beschäftigt war und den Wahnsinn um den Hambi noch gar nicht so deutlich wahr nahm, brach der bekannte Künstler Voenix eine Latte für „Hambi“.
Tatsächlich fuhr der Autor 2011 ein Jahr lang täglich die nun tote A4 Richtung Aachen und zurück und beobachtete den Neubau derselben, um den Tagebau zu erweitern. Hambi ist nicht erst seit einem Jahr gefährdet.

Nun haben wir Pagane (hoffentlich nicht zu spät) den hohen Stellenwert dieses fast schon völlig zerstörten Stücks uralter Natur wahrgenommen und nachdem wir mit Voenix zu Anfang dieses Jahres mit 4 Menschen die pagane Welt dort vertreten haben, waren wir dieses Mal 19 (NEUNZEHN) Menschen, die an Voenix Heilritual teilnahmen.

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