Pagan Federation International

Deutschland e. V.

Kategorie: Interreligiöser Dialog (Seite 1 von 2)

International Asatru Summer Camp 2018 in Deutschland

Aufgrund der unsicheren Lage in Spanien wurde das Internationale Asatru Summer Camp nach Deutschland verlegt.

Es findet vom 28. Juli bis zum 4. August in Gerolstein/Eifel statt.

Anmeldungen voraussichtlich ab November: http://www.asatru-summercamp.org/

Berichte von der PFI Konferenz 23. & 24. September 2017

Bericht von Heiden TV

Bericht von Donate McIntosh, PFI Vorstand, Reclaiming

Eine wunderbare Konferenz, vollgepackt mit interessanten Vorträgen, inspirierenden Workshops und berührenden Ritualen. Eine Gelegenheit, alte Freunde zu umarmen und neue kennenzulernen, zusammen zu feiern, zu diskutieren, zu lachen und zu tanzen.

Dieses Jahr fand die Konferenz erstmalig im Veranstaltungszentrum Wartenberger Hof in Berlin statt, und sie dauerte zum ersten Mal zwei Tage statt wie bisher einen Tag. Der Wartenberger Hof stellte uns die Räumlichkeiten zu einem sehr entgegenkommenden Preis zur Verfügung und erwies sich so als großzügiger Sponsor der Konferenz.

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Bericht vom Frith Forge Meeting 2017

Vom 6. bis zum 8. Oktober fand bei Potsdam eine Konferenz des amerikanischen Troth statt. Die PFI e.V. war vor ort durch Patricia vertreten, die gleichzeitig auch Mitglied des Troth ist.

Auch unser Mitglied Solveig war vor Ort und hat diesen spannenden Bericht geschrieben.

Autorin: Solveig, Freifliegerin, PFI-Mitglied, MOD im Panpagan Forum ([email protected])

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Zu den vielen neuen englischen Vokabeln, die ich im Laufe des Wochenendes gelernt habe, gehörte das Wort „Frith“, das vom altnordischen „Herdfrieden“ abgeleitet ist. Auf die Zielsetzung des Treffens gemünzt bedeutet es, innerhalb der Sippe/Gemeinschaf den inneren Zusammenhalt und das gegenseitige Einverständnis zu fördern. Repräsentanten verschiedenartiger Asatrú-Gruppierungen aus über 10 Ländern waren zusammengekommen, um über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Glaubensausübung zu diskutieren und länderübergreifende Verbindungen zu knüpfen.

Die gemeinsame Basis war schnell definiert. Alle beteiligten Organisationen (aus Deutschland waren u.a. VfGH und Eldaring vertreten) bekennen sich zu einem offenen, toleranten und umweltbewussten Heidentum. Wie bei Asatrú-Meetings unvermeidlich, wurde (für meinen Geschmack zu) viel Raum auf das Abgrenzen gegenüber völkischen und rechten Strömungen, auf das „was wir eben nicht sind“, verwendet. Darüber kam die positive Definition, was wir sind und was wir etwaigen Aspiranten zu bieten haben, ein wenig kurz.

Im Verständnis von Inklusion (der zweiten wichtigen Vokabel dieses Wochenendes) zeigten sich große Auffassungsunterschiede. Den Amerikanern geht es um Überwindung des nach wie vor grassierenden Rassismus. Die Europäer diskutierten hitzig, wie eng das Ausschluss-Kriterium „rechte Gesinnung“ zu definieren sei. Einigkeit bestand, dass Toleranz nicht bedeuten kann, jeden beliebigen Störenfried am eigenen Herd willkommen zu heißen.

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Vortrag „Was ist Seelsorge im heidnischen Bereich? Was kann sie sein, sollte sie sein und was klappt nicht?“

Auf der PFI Konferenz war das Thema „pagane Seelsorge“ einer der Programmpunkte.

Hier kommt eine Zusammenfassung des Vortrages von Dr. Donate McIntosh und Dr. Christopher McIntosh über die „Verdandihilfe“:

Donate berichtete über den Werdegang des Projekts:

2015 traf sich eine Gruppe von paganen Leuten aus verschiedenen Gruppen und Vereinen, darunter der Verein für germanisches Heidentum, die Heidnische Gemeinschaft, die Reclaiming-Gemeinschaft, der Eladaring und die Pagan Federation International. Die Situation fehlender Seelsorge für Pagane in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen wurde diskutiert und das Projekt Verdandihilfe wurde gegründet, anfangs noch unter dem Namen „Verdandihilfe – Polytheistischer Beistand“. Die Gründungsgruppe erarbeitete Richtlinien für die Mitarbeit im Projekt sowie praktische Bögen zur Dokumentation von Klientenkontakten und anderes.

In einem zweiten Schritt wurde in der paganen Öffentlichkeit zur Mitarbeit aufgerufen, was auf große Resonanz stieß. In der ersten Mitgliederversammlung des Projekts wurden grundlegende Richtlinien des Projekts und die Gestaltung spezieller Klientenbögen verabschiedet sowie weitere praktische Verabredungen getroffen, wie z.B. die Einrichtung einer Website mit angeschlossenen Emailadressen der MitarbeiterInnen, spezifische Arbeitsabläufe und ähnliches. Die Struktur sah jährliche Mitgliederversammlungen vor, bei denen neben der Arbeit im Plenum auch neu Hinzugekommene eine Einführung in das Projekt erhalten sollten. Außerdem kam es zur Gründung des VerdandiRats, einer fünfköpfigen Lenkungsgruppe für spezielle Aufgaben wie IT, Öffentlichkeitsarbeit und ähnliches.

Die Resonanz auf das Projekt war ganz überwiegend positiv, und zwar sowohl innerhalb der paganen Szene als auch im interreligiösen Kontakt. Wie sich dann aber im weiteren Verlauf zeigte, war die Nachfrage nach unserem Angebot bei weitem nicht so lebhaft wie gedacht und erhofft.

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Die Lange Nacht der Religionen Berlin 2017

Heiden auf dem Kirchentag – Am Stand der Langen Nacht der Religionen verteilten wir zusammen mit Sikhs, Sufis, Christen und Buddhisten Programmhefte an die Kirchentagsbesucher.

„Die Lange Nacht der Religionen ist ein Mittel gegen politischen und religiösen Extremismus.“

Am Donnerstag, dem 25. Mai 2017 fand die 6. Lange Nacht der Religionen in Berlin statt. Die lose Vereinigung der „Pagane Wege & Gemeinschaften Berlin“ veranstaltete in diesem Rahmen zum 3. Male einen Info-Tag im Familienzentrum „Menschenskinder“.

Ein reichhaltiges Programm mit Vorträgen und Ritualen füllte die Räumlichkeiten und den Außenbereich um das Ritualfeuer. Im erweiterten Außenbereich stellten sich verschiedene pagane Gruppen der Öffentlichkeit.

Mittwochabends haben wir auf den „Markt der Möglichkeiten“ des Evangelischen Kirchentags die Werbetrommel gerührt und mit viel Einsatz ebenso viele Programmhefte zur LndR, sowie das Programm der „Paganen Wege und Gemeinschaften“ verteilen können.
Rund 400 Besucher nahmen an den Ritualen und Vorträgen teil und der Tag wurde von den Göttern mit angenehmem Wetter unterstützt.

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Magie-Tagung in Leipzig „Magisches Buch – magischer Spruch“ 14. bis 16. September

Achtung: Anmeldung nur noch bis 31. August!

Die Erste Leipziger Magie-Tagung ist international die erste Fachkonferenz über magische Ritualtexte, die das Thema epochenübergreifend in den Blick nimmt. Im Mittelpunkt stehen magische Texte von der Antike bis zum 20. Jhdt. Besondere Beachtung findet die Magica-Sammlung der Leipziger Albertina, eine der größten Sammlungen magischer Manuskripte in einer europäischen Bibliothek.

Programm

29. August – The world’s largest synchronized drum circle

Unite with us as One Global Family for what may become the world’s largest synchronized drum circle. Hundreds of locations will Unify and tune into a live prayer amplified from the heart of Burning Man.

From Standing Rock to Black Rock, Burning Man Welcomes Native Voices

Zeit: 6.30 Pacific Standard Time = 11.30 GMT

2. Festival der Religionen (Faith In Tune) in Berlin am 15. und 16. Juli

Stand auf Faith in Tune 2017 in Berlin

Stand auf Faith in Tune 2017 in Berlin

Bereits zum zweiten Mal nimmt die PFI mit einem Infotisch im Rahmen des Markts der Möglichkeiten des Festivals „Faith in tune“ in Berlin teil.

Programm: FAITH IN TUNE 2017

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