Pagan Federation International

Deutschland e. V.

Autor: ydalir

Rettet den Hambacher Forst, Zukunft statt Braunkohle

Rote Linie am Tagebau Hambach

Die PFI steht auch für „Zukunft statt Braunkohle“ und wir nahmen an der Aktion „Roten Linie am Hambacher Forst“ am 26. August 2017 teil, die im Rahmen des Klima-Camps u.a. vom BUND veranstaltet wurde.
Es gibt viele Aktionen gegen diese Umstände, wie etwa ausgeco2hlt oder Ende Gelände.

Seit vielen Jahren vernichtet die RWE AG Natur und verletzt Menschenrechte, indem die Firma riesige Löcher baggert, um durch Tagebau an Braunkohle zu gelangen, den ineffizientesten Brennstoff mit der größten CO2-Erzeugung der Welt.
Ganze Orte werden im „öffentlichen Interesse“ leer gefegt, Anwohner mit unlauteren Angeboten aus ihren Häusern gepresst, wer nicht kuscht wird unter Druck gesetzt.
Die gegenwärtige Braunkohlegewinnung in Niederzier bei Düren findet diesen Stoff auf 350m Tiefe und wird ein 500m tiefes und mehrere Kilometer langes Loch hinterlassen.
Dafür verschwindet der Ort Manheim und der Hambacher Forst, ein sehr alter Wald, von dem schon über 80% gerodet wurden.
Es gibt bei der aktuellen Versorgungslage keinen Grund, an der in allen Richtungen umweltschädlichen Braunkohleförderung festzuhalten.
Seit Jahren kämpfen die oben genannten Organisationen und junge Wald-Aktvisten um den „Hambi“. Im Frühjahr waren junge Aktivisten um Standing Rock in Köln und besuchten die Rote Linie und den Hambacher Wald, unter anderem auch Nataanii Means, den Sohn des verstorbenen AIM-Aktivisten und Filmstars Russel Means.

Während der Autor noch mit den z.T. heftigen Umständen um Standing Rock beschäftigt war und den Wahnsinn um den Hambi noch gar nicht so deutlich wahr nahm, brach der bekannte Künstler Voenix eine Latte für „Hambi“.
Tatsächlich fuhr der Autor 2011 ein Jahr lang täglich die nun tote A4 Richtung Aachen und zurück und beobachtete den Neubau derselben, um den Tagebau zu erweitern. Hambi ist nicht erst seit einem Jahr gefährdet.

Nun haben wir Pagane (hoffentlich nicht zu spät) den hohen Stellenwert dieses fast schon völlig zerstörten Stücks uralter Natur wahrgenommen und nachdem wir mit Voenix zu Anfang dieses Jahres mit 4 Menschen die pagane Welt dort vertreten haben, waren wir dieses Mal 19 (NEUNZEHN) Menschen, die an Voenix Heilritual teilnahmen.

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Die Lange Nacht der Religionen Berlin 2017

Heiden auf dem Kirchentag – Am Stand der Langen Nacht der Religionen verteilten wir zusammen mit Sikhs, Sufis, Christen und Buddhisten Programmhefte an die Kirchentagsbesucher.

„Die Lange Nacht der Religionen ist ein Mittel gegen politischen und religiösen Extremismus.“

Am Donnerstag, dem 25. Mai 2017 fand die 6. Lange Nacht der Religionen in Berlin statt. Die lose Vereinigung der „Pagane Wege & Gemeinschaften Berlin“ veranstaltete in diesem Rahmen zum 3. Male einen Info-Tag im Familienzentrum „Menschenskinder“.

Ein reichhaltiges Programm mit Vorträgen und Ritualen füllte die Räumlichkeiten und den Außenbereich um das Ritualfeuer. Im erweiterten Außenbereich stellten sich verschiedene pagane Gruppen der Öffentlichkeit.

Mittwochabends haben wir auf den „Markt der Möglichkeiten“ des Evangelischen Kirchentags die Werbetrommel gerührt und mit viel Einsatz ebenso viele Programmhefte zur LndR, sowie das Programm der „Paganen Wege und Gemeinschaften“ verteilen können.
Rund 400 Besucher nahmen an den Ritualen und Vorträgen teil und der Tag wurde von den Göttern mit angenehmem Wetter unterstützt.

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