Wir freuen uns, euch ein paar wunderbare Eindrücke von der Langen Nacht der Religionen in Berlin schenken zu können.

 

 

Mit einem bunt gemischten Programm hießen wir alle Besucher am Samstag, den 8. September in Berlin Willkommen. Bereits zum vierten Mal nahm das Aktionsbündnis aus über 10 verschiedenen paganen, heidnischen, magischen Vereinen, Gruppen, Orden und Einzelpersonen an der Langen Nacht der Religionen teil.

Das Programm enthielt 7 Rituale, 9 Vorträge und 4 Lesungen.

Beteiligte Gruppen und Organisationen waren: 

– Ár nDraíocht Féin (ADF)
– Asahood Berlin e.V.
– Asgards Raben
– Aktion 23 (Diskordia)
– Coven of The Stag King
-Drache & Bär
– Fuchsfamilie
– Heidnische Gemeinschaft e.V.
– Illuminaten von Thanateros (IOT)
– Magic Berlin
– Ordo Templi Orientis (O.T.O.), Astarte Oase
– Seedgroup Bärenwald Berlin, Order of Bards, Ovates & Druids (OBOD)
– Pagan Pride Deutschland
– Pagan Federation International Deutschland e.V. (PFI)
– Reclaiming-Gruppe Berlin-Brandenburg
– Reclaiming – Die Zaunköniginnen Berlin
– Tempel der Sophia
– Verein für Germanisches Heidentum (VfGH e.V.)

Die PFI Deutschland war selbstverständlich auch mit Ihrem Stand vertreten. Wir kamen mit vielen interessierten, aufgeschlossenen und netten Menschen ins Gespräch. Ebenfalls gab es von uns wunderschöne, handgefertigte Buttons mit verschiedenen Motiven.

 

Auch der Dialog zwischen den verschiedenen paganen Gruppen und die Zusammenarbeit untereinander war eine Bereicherung für alle Teilnehmenden. Wer sich nicht gerade bei den Heiß- und Kaltgetränken oder dem leckeren Kuchen vergnügte, war vielleicht zu dieser Zeit in der Lesung von Autorin Julia Heller. Diese stellte einige Passagen aus ihren Büchern „Magic Berlin – Der Weg des Sterns“ und „Wasserliebe“ vor. Zwei sehr gute Romane welche zeigen, dass Pagan und Fantasy doch gut miteinander vereinbar sind.

Eines der Rituale war das Ritual der sieben Gaben des Druidentums, praktiziert durch den OBOD e.V. Durch die Anrufungen in den Himmelsrichtungen wurden somit im Westen „Philosophie und Heilung“, im Norden „die Verbindung zur Natur und zu anderen Realitäten“, im Osten „die Gabe der Reise“ und im Süden „das Potential und die Magie“ zu uns gebracht. Am Schluss des Rituals folgte das Versprechen, dass sich alle gegenseitig gaben:

We swear by peace and love to stand, heart to heart and hand in hand, mark oh Spirit and hear us now, confirming this our sacret vow.

Es war ein sehr inspirierendes, berührendes und kräftigendes Ritual. Hier zeigen wir euch gern ein paar Eindrücke.

Das Programm war sehr vielseitig, die Stände gut besetzt und die teilnehmenden Gruppen sehr engagiert. So kamen auch ein paar nicht pagane Besucherinnen und Besucher mit uns ins Gespräch die vielleicht noch am Anfang Ihres spirituellen und religösen Wegs stehen und es wurden Kontakte geknüpft, Visitenkarten ausgetauscht und Freundschaften in sozialen Netzwerken geschlossen.

 

Ein besonderer Dank geht an all unsere Helferinnen und Helfer in Berlin und vor allem an Sinmara und Bianca, die dies erst möglich gemacht haben.

Was nehmen wir mit von der Langen Nacht der Religionen in Berlin? Viele positive Eindrücke, neu geschlossene Bekanntschaften und die Vorfreude auf das nächste Jahr. Die nächste Lange Nacht der Religionen wird am 15. Juni 2019 in Berlin stattfinden. Hierzu laden wir euch herzlich ein.

Abschließen möchte ich mit einem Zitat von Torsten Fischer:

Das Einzelne ist immer ein Teil eines Ganzen!

Fotografin: Peggy Schreiber
Artikel von: Caroline Hoff (Layla Moonsong)