Pagan Federation International

Deutschland e. V.

Lange Nacht der Religionen – Berlin 2018

 

Wir freuen uns, euch ein paar wunderbare Eindrücke von der Langen Nacht der Religionen in Berlin schenken zu können.

 

 

Mit einem bunt gemischten Programm hießen wir alle Besucher am Samstag, den 8. September in Berlin Willkommen. Bereits zum vierten Mal nahm das Aktionsbündnis aus über 10 verschiedenen paganen, heidnischen, magischen Vereinen, Gruppen, Orden und Einzelpersonen an der Langen Nacht der Religionen teil.

Das Programm enthielt 7 Rituale, 9 Vorträge und 4 Lesungen.

Beteiligte Gruppen und Organisationen waren: 

– Ár nDraíocht Féin (ADF)
– Asahood Berlin e.V.
– Asgards Raben
– Aktion 23 (Diskordia)
– Coven of The Stag King
-Drache & Bär
– Fuchsfamilie
– Heidnische Gemeinschaft e.V.
– Illuminaten von Thanateros (IOT)
– Magic Berlin
– Ordo Templi Orientis (O.T.O.), Astarte Oase
– Seedgroup Bärenwald Berlin, Order of Bards, Ovates & Druids (OBOD)
– Pagan Pride Deutschland
– Pagan Federation International Deutschland e.V. (PFI)
– Reclaiming-Gruppe Berlin-Brandenburg
– Reclaiming – Die Zaunköniginnen Berlin
– Tempel der Sophia
– Verein für Germanisches Heidentum (VfGH e.V.)

Die PFI Deutschland war selbstverständlich auch mit Ihrem Stand vertreten. Wir kamen mit vielen interessierten, aufgeschlossenen und netten Menschen ins Gespräch. Ebenfalls gab es von uns wunderschöne, handgefertigte Buttons mit verschiedenen Motiven.

 

Auch der Dialog zwischen den verschiedenen paganen Gruppen und die Zusammenarbeit untereinander war eine Bereicherung für alle Teilnehmenden. Wer sich nicht gerade bei den Heiß- und Kaltgetränken oder dem leckeren Kuchen vergnügte, war vielleicht zu dieser Zeit in der Lesung von Autorin Julia Heller. Diese stellte einige Passagen aus ihren Büchern „Magic Berlin – Der Weg des Sterns“ und „Wasserliebe“ vor. Zwei sehr gute Romane welche zeigen, dass Pagan und Fantasy doch gut miteinander vereinbar sind.

Eines der Rituale war das Ritual der sieben Gaben des Druidentums, praktiziert durch den OBOD e.V. Durch die Anrufungen in den Himmelsrichtungen wurden somit im Westen „Philosophie und Heilung“, im Norden „die Verbindung zur Natur und zu anderen Realitäten“, im Osten „die Gabe der Reise“ und im Süden „das Potential und die Magie“ zu uns gebracht. Am Schluss des Rituals folgte das Versprechen, dass sich alle gegenseitig gaben:

We swear by peace and love to stand, heart to heart and hand in hand, mark oh Spirit and hear us now, confirming this our sacret vow.

Es war ein sehr inspirierendes, berührendes und kräftigendes Ritual. Hier zeigen wir euch gern ein paar Eindrücke.

Das Programm war sehr vielseitig, die Stände gut besetzt und die teilnehmenden Gruppen sehr engagiert. So kamen auch ein paar nicht pagane Besucherinnen und Besucher mit uns ins Gespräch die vielleicht noch am Anfang Ihres spirituellen und religösen Wegs stehen und es wurden Kontakte geknüpft, Visitenkarten ausgetauscht und Freundschaften in sozialen Netzwerken geschlossen.

 

Ein besonderer Dank geht an all unsere Helferinnen und Helfer in Berlin und vor allem an Sinmara und Bianca, die dies erst möglich gemacht haben.

Was nehmen wir mit von der Langen Nacht der Religionen in Berlin? Viele positive Eindrücke, neu geschlossene Bekanntschaften und die Vorfreude auf das nächste Jahr. Die nächste Lange Nacht der Religionen wird am 15. Juni 2019 in Berlin stattfinden. Hierzu laden wir euch herzlich ein.

Abschließen möchte ich mit einem Zitat von Torsten Fischer:

Das Einzelne ist immer ein Teil eines Ganzen!

Fotografin: Peggy Schreiber
Artikel von: Caroline Hoff (Layla Moonsong)

Neue Regionalkoordinator*innen

Gerne möchten wir unsere neuen Regionalkoordiantoren aus Deutschland vorstellen:

 

Ydalir Ullrsson und Jódis Thorsdottir 

Regionalkoordinatoren Hessen

 

Ydalir

 

Mein Name ist Martin Ydalir Hallerbach AKA Ydalir Ullrsson, Jahrgang 1959, bin seit August RC in Hessen, zusammen mit Jódis

Meine spirituelle Heimat sind die nordisch/ germanischen Götter; im Ganzen ein ganz normaler Heide.

 

 

 

Jódis

Jódis Thorsdottir, Jahrgang 1975 und gemeinsam mit Ydalir Ullrsson RC für Hessen. Meine spirituelle Heimat sind die nordisch/ germanischen Götter; ich selbst bezeichne mich als freifliegende Asatruar

 

 

 

Seit 2015 veranstalten Jódis und Ydalir Jahreskreisfeste und Rituale unter dem Namen „Terra Silva-Pagane Pfade“ im Raum Nordhessen.

 

Etain

Regionalkoordinatorin Baden – Würtemberg

 

Etain ist eine deutsch-französische Naturgläubige und traditionelle Wicca aus Süddeutschland.

Neben Familie und Heidentum lebt sie für die Musik.

 

 

 

 

 

Wir wünschen unseren neuen Regionalkoordinatoren viel Erfolg und Spaß in Ihrer Tätigkeit!

Mitgliedervollversammlung 2017 und Wahlen

Liebe Mitglieder und Freunde der PFI,

die Mitgliedervollversammlung 2017 in Borken ist vorbei. Es war zwar eine kleinere, aber sehr nette und unglaublich produktiv-kreative Runde.
Wir haben einige wichtige Sätzungsänderungen und den ersten Teil einer Geschäftsordnung für Vorstand, Beirat, Veranstaltungen und Stammtische beschlossen.

Das Protokoll geht den Mitgliedern in den nächsten Wochen zu.

Außerdem haben wir gewählt.

Vorstand:

1. Vorstand Gudrun (Sinmara)
2. Vorstand (Schatzmeisterin) Bianca
Schriftführerin Franziska (Tyra)

Beirat:

Dem Beirat gehören künftig alle Regionalkoordinatorinnen an.

Außerdem:
Donate (Übersetzungen/Beratung)
Ydalir (web, Redaktion)
Neu: Caroline Hoff (2. Schriftführerin, Web, Social media)

Auch 2018 /2019 werden unsere Vollversammlungen in Borken (Hessen) stattfinden und wir bleiben bei einem Termine Ende November/Anfang Dezember.

Mehr dann im nächsten Newsletter. Eine Sonderausgabe dazu wird die Beschlüsse und den Terminplan den wir festgelegt haben enthalten.

liebe Grüße Sinmara für den Vorstand

International Asatru Summer Camp 2018 in Deutschland

Aufgrund der unsicheren Lage in Spanien wurde das Internationale Asatru Summer Camp nach Deutschland verlegt.

Es findet vom 28. Juli bis zum 4. August in Gerolstein/Eifel statt.

Anmeldungen voraussichtlich ab November: http://www.asatru-summercamp.org/

Herbst-Newsletter, Mitgliederversammlung und Verwaltung

Gestern wurde der Herbst-Newsletter der PFI versendet. Sollte ein Mitglied diese Versendung nicht erhalten haben bitten wir um Benachrichtigung (per Mail an [email protected]).

Ausserdem haben wir die Mitgliedsverwaltung auf den neuesten Stand gebracht. Im Laufe des Jahres haben wir erfreulich viele neue Mitglieder gewonnen und das, während wir uns im Um- und Aufbau der Verwaltung befinden, was doch zu einigen Verzögerungen geführt hat. Wir sind aber auf gutem Wege. Daher danken wir allen für Geduld.

Wir haben auch festgestellt, dass einige Angaben bei Mitgliedern nicht mehr aktuell sind. Hat sich eure Adresse, Telefonnummer und vor allem eure Mailadresse geändert? Bitte setzt uns pro-aktiv in Kenntnis. Wir kommunizieren bei einem bundesweit arbeitenden Verein überwiegend online, daher ist die letztere besonders wichtig.

Denkt bitte auch an die Überweisung eures Jahresbeitrages, die Kontoverbindung ist noch die alte, wir setzen euch schriftlich in Kenntnis wenn sich diese ändert.

Im Newsletter wurde bereits zur jährlichen Mitglieder-Vollversammlung eingeladen. Auch dazu bekommen alle Mitglieder noch eine Einladung mit Tagesordnung und Anträgen per Mail Anfang November.

Die nächste Mitglieder-Vollversammlung findet am 9. Dezember 2017 statt und zwar im Parkhotel Borken (Hessen). Bitte reserviert euch ein Zimmer am besten direkt im Hotel: http://www.parkhotel-borken.de/

Euer Vorstand

Altered Conference 2017 in Berlin

Theme: Altered States, Crisis And Opportunity

„Altered is an international gathering of consciousness explorers from all backgrounds to take part in talks, workshops and rituals on the subject of psychedelics, conscious practices, and social issues facilitated by leading experts and researchers.“

Die Konferenz (in englischer Sprache) findet vom 3. bis zum 4. November 2017 zum zweiten Mal in Berlin statt.

Tickets und weitere Informationen

Berichte von der PFI Konferenz 23. & 24. September 2017

Bericht von Heiden TV

Bericht von Donate McIntosh, PFI Vorstand, Reclaiming

Eine wunderbare Konferenz, vollgepackt mit interessanten Vorträgen, inspirierenden Workshops und berührenden Ritualen. Eine Gelegenheit, alte Freunde zu umarmen und neue kennenzulernen, zusammen zu feiern, zu diskutieren, zu lachen und zu tanzen.

Dieses Jahr fand die Konferenz erstmalig im Veranstaltungszentrum Wartenberger Hof in Berlin statt, und sie dauerte zum ersten Mal zwei Tage statt wie bisher einen Tag. Der Wartenberger Hof stellte uns die Räumlichkeiten zu einem sehr entgegenkommenden Preis zur Verfügung und erwies sich so als großzügiger Sponsor der Konferenz.

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Bericht vom Frith Forge Meeting 2017

Vom 6. bis zum 8. Oktober fand bei Potsdam eine Konferenz des amerikanischen Troth statt. Die PFI e.V. war vor ort durch Patricia vertreten, die gleichzeitig auch Mitglied des Troth ist.

Auch unser Mitglied Solveig war vor Ort und hat diesen spannenden Bericht geschrieben.

Autorin: Solveig, Freifliegerin, PFI-Mitglied, MOD im Panpagan Forum ([email protected])

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Zu den vielen neuen englischen Vokabeln, die ich im Laufe des Wochenendes gelernt habe, gehörte das Wort „Frith“, das vom altnordischen „Herdfrieden“ abgeleitet ist. Auf die Zielsetzung des Treffens gemünzt bedeutet es, innerhalb der Sippe/Gemeinschaf den inneren Zusammenhalt und das gegenseitige Einverständnis zu fördern. Repräsentanten verschiedenartiger Asatrú-Gruppierungen aus über 10 Ländern waren zusammengekommen, um über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Glaubensausübung zu diskutieren und länderübergreifende Verbindungen zu knüpfen.

Die gemeinsame Basis war schnell definiert. Alle beteiligten Organisationen (aus Deutschland waren u.a. VfGH und Eldaring vertreten) bekennen sich zu einem offenen, toleranten und umweltbewussten Heidentum. Wie bei Asatrú-Meetings unvermeidlich, wurde (für meinen Geschmack zu) viel Raum auf das Abgrenzen gegenüber völkischen und rechten Strömungen, auf das „was wir eben nicht sind“, verwendet. Darüber kam die positive Definition, was wir sind und was wir etwaigen Aspiranten zu bieten haben, ein wenig kurz.

Im Verständnis von Inklusion (der zweiten wichtigen Vokabel dieses Wochenendes) zeigten sich große Auffassungsunterschiede. Den Amerikanern geht es um Überwindung des nach wie vor grassierenden Rassismus. Die Europäer diskutierten hitzig, wie eng das Ausschluss-Kriterium „rechte Gesinnung“ zu definieren sei. Einigkeit bestand, dass Toleranz nicht bedeuten kann, jeden beliebigen Störenfried am eigenen Herd willkommen zu heißen.

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